Chronische Rückenschmerzen sind der häufigste Grund für Krankschreibungen – der volkswirtschaftliche Schaden wird zwischen 15 und 30 Mrd. EUR jährlich geschätzt.

Handschmerzen

Hand- und Fingerschmerzen können unter anderem durch das Karpaltunnelsyndrom, eine Sehnenscheidenentzündung oder Reizung (Ansatztendinose) auf dem Handrücken entstehen. Daran kann die Muskulatur beteiligt sein und dementsprechend kann eine Triggerpunkt-Diagnostik weiterhelfen. Schmerzen an der Hand und den Fingern entstehen häufig aber auch durch strukturelle Schädigungen nach einer Prellung oder einem Umschlagen eines Gelenks (Gelenkdistorsion). Sie müssen dementsprechend behandelt werden.  

Nach einem Unfall sollten Sie sich in folgenden Fällen unbedingt sofort ärztlich untersuchen lassen, in der Regel am besten in einer orthopädisch-unfallchirurgischen Ambulanz:

  • bei starken Schmerzen in Händen oder Fingern
  • wenn Sie Hände oder Finger nur noch eingeschränkt beugen und strecken können
  • wenn Sie das Handgelenk nicht mehr frei nach innen oder aussen drehen können
  • bei einem Taubheitsgefühl oder einer Abschwächung der Kraft in Unterarm oder Handregion

Typisches Übertragungsschmerzmuster

Leichte Verletzungen verheilen in der Regel problemlos. Sie sollten aber bei anhaltenden Symptomen unbedingt untersucht werden, ebenso wie Schmerzen im Handgelenk und im Bereich der Handwurzel, die ohne erkennbare Ursache entstanden sind. Denn ihnen können Schäden von knöchernen Strukturen zugrunde liegen. Wenn sich bei der umfangreichen Untersuchung der Beschwerden, die auch die myofaszialen Schmerzen gezielt mituntersucht, herausstellen, dass die Problematik von Triggerpunkten mit verursacht wird, sollte eine exakte Triggerpunkt-Therapie zur Lösung dieser Schmerzpunkte angestrebt werden.

Karpaltunnelsyndrom

Ansatztendinose