Triggerpunkte spielen bei sehr vielen Schmerzen des Bewegungsapparats eine Rolle. Zur Behandlung wird z.B. die elektrische Stoßwellentherapie eingesetzt.

Therapieansatz

Die Information liegt im Gewebe

Nach Prof. Lewit, dem großen Meister der Manuellen Medizin und Chiro-Therapie, ist das reagibelste Element des Bewegungsapparates der Muskel, und entsprechend finden sich bei jeder Störung „der Gelenke und Knochen“ oder Schmerzproblematik des Bewegungs-Apparats bereits Veränderungen in der Muskulatur. Diese Veränderungen zeigen sich meist in Form von tastbaren Strängen und Schmerzpunkten im Muskel, den so genannten Triggerpunkten. Des Weiteren kann der geübte Untersucher krankhafte Verklebungen der Faszien (bindegewebigen Schichten), die die Muskulatur und andere Körperstrukturen umhüllen, ertasten und mittels spezieller Behandlungstechniken lösen. Exakte palpatorische Fähigkeiten und das Wissen um die myofaszialen Triggerpunkte, ermöglichen einem erfahrenen Triggerpunkt-Therapeuten durch die klinische Untersuchung die relevante Schmerzursache sowohl zu diagnostizieren als auch zu therapieren.
 
Triggerpunkte spielen bei sehr vielen Schmerzen des Bewegungsapparates eine Rolle.

Was ist ein Triggerpunkt?

Der Begriff „Trigger Point“ wurde Anfang der 50er Jahre von Frau Dr. Janet Travell als medizinisches Fachwort eingeführt. „To trigger“ bedeutet im Englischen „auslösen“, und meint das Auslösen von lokalen und fortgeleiteten Schmerzen, häufig in eine vom myofaszialen Triggerpunkt (MTrP) entfernte Körperregion. Würde man solch´einen Triggerpunkt aus dem Muskel im Mikroskop untersuchen, kann man lokale Muskelverkürzungen im Verlauf der einzelnen Fasern erkennen. Diese können zu einer Fehlfunktion mit teils entzündlichen Veränderungen führen.

Myofasziale Triggerpunkte entstehen häufig als Folge einer Überbelastung. Im Normalfall ist der Muskel in der Lage, sich nach einer Überbeanspruchung zu regenerieren, allerdings kann die anfangs akute Problematik auch chronisch werden.

Chronische Schmerzen